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Wissenswertes
In einem Zeitalter, in dem die medizinische Gesellschaft kontrollierte und doppelt gesicherte Ergebnisse verlangt, um eine neue medizinische Theorie zu beweisen, ist es unbegreiflich, dass Tierärzte eine unbewiesene Theorie auf ihren äußerlichen Eindruck hin akzeptieren, nämlich dass HD ein genetischer Geburtsfehler ist. Der tierärztliche Berufsstand hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte auf dem Gebiet der Erleichterungen, Therapien, Chirurgie und der Technologie gemacht. Warum haben wir das Problem der Hunde-HD nicht gelöst? Bis heute haben nur zwei Forscher die HD-Krankheit auf der Ebene von Zellen betrachtet. Dieses Team berichtet von der Myopathy (Atrophie) des „Pectineus“-Muskels und seine Auswirkung auf das Coxofemoral-Gelenk. Mit Hilfe eines tierärztlichen Pathologen haben sie durch histologisches Studium festgestellt, dass der „Pectineus“-Muskel bei potentiellen HD-Welpen von einer Atropie (Myopathy) befallen wird. (Myopathie ist der medizinische Oberbegriff Erkrankung von Muskelzellen, die durch die Entzündung oder Überbeanspruchung der Muskeln auftreten. Dies kann in einzelnen Muskeln auftreten oder die gesamte Muskulatur betreffen.) Die Atrophie (griechisch ατροφία - die Abmagerung, Atrophie, der Nahrungsmangel) bedeutet Gewebsschwund. Sie kann durch Größenabnahme der Zellen (Hypotrophie) oder durch Abnahme der Zellzahl (Hypoplasie) jeweils mit oder ohne gleichzeitige Veränderungen in der Zellstruktur auftreten. Um das HD-Syndrom zu verstehen ist es wichtig, die Bedeutung des Wortes „Stress“ zu verstehen. Nach Hans Selye ist „Stress“ die nicht weiter spezifizierte Antwort des Körpers auf jegliche Anforderung, die ihm gestellt wird. Stress kann nicht vermindert werden, ganz gleich, was ein Tier tut oder was einem Tier passiert. Immer gibt es eine Anforderung, die eine Energie zu erzeugen notwendig macht, um die Aufgaben zu lösen, die zum Erhalt des Lebens, der um den wechselnden äußerlichen Einflüssen zu widerstehen oder sich ihnen anzupassen, notwendig sind. Selbst ein schlafendes Tier ist unter einer Art von „Stress“: Sein Herz muss weiter Blut pumpen, die Gedärme müssen Futter verdauen, und die Muskeln müssen die Brust bewegen, um das Atmen zu ermöglichen. Völlige Freiheit vom Stress ist der Tod. Eine niedrige Stresslage wird durch natürliche körperliche Funktionen ausgelöst. Während der langen Evolution von Wirbeltieren war Stress ein Begleiter bei der Entwicklung der Tiere. Mittel, um Stress zu bekämpfen, sind schon früher entwickelt worden. Eine der hauptbiochemischen Systeme zum Neutralisieren der schädlichen Wirkungen von Stress und einer, dessen Wichtigkeit im Augenblick noch nicht voll erkannt ist, ist das System der Enzyme, um Blut-Glucose in Ascorbat umzuwandeln (Unkorrekterweise „Vitamin C“ genannt. Dieses System befindet sich in der Leber der Säugetiere. Die hauptsächlichen biochemischen Funktionen von Ascorbat sind eine Anti “Stress“ und ein „Detoxicant“ (Entgiftung) und ein notwendiger „Metabolit“ zur Aufrechterhaltung biochemischen „Homeostasis“ im Körper des Tieres. Tägliche Erfordernisse von Ascorbat für das Überleben von Säugetiere, als diese zuerst auftraten, vor 165 Millionen Jahren, waren so hoch, dass sich ein separater biochemischer Rückfütterungsmechanismus bildete, um die immer größere Mengen von Ascorbat zu produzieren, im selben Maße wie der Stress größer wurde. Beide Synthesen von Ascorbat durch die Leber und der Rückfütterungsmechanismus hatten so großen Überlebenswert, dass sie heute an den meisten Säugetieren existieren. Der Durchschnittswelpe erlebt eine Serie von Stress während seines ersten Lebensjahres. Die erste große Anpassung ist die an die neue Umgebung, wenn der Welpe von seiner Mutter fort muss (Umgebungsstress). Der Welpe kommt zur Untersuchung zum Tierarzt, zum Entwurmen (oxicologie-Stress), dann wird geimpft (Immunologie-Stress) und später zum Bildungs- und Gehorsamstraining (physischer+psychischer Stress)Möglicherweise ist der wichtigste Stress der Wachstumsstress. Welpen der großen Rassen wachsen im ersten Lebensjahr schnell. Zusammen mit dem Zahnen stellt dies eine große Anforderung an ihre kleinen Körper. All dies bedeutet „Hochstress“-Situationen. Tabelle 1 Tägliche Ascorbat-Produktion im Tieren mg/kg Körpergewicht Schlangen 10 Schildkröten 7 Mäuse 275 Kaninchen 226 Ziegen 190 Ratten 150 Hunde 40 Katzen 40 Primaten 0 Wie ersichtlich, produzieren Hunderassen 40 mg Ascorbat per Kilo Körpergewicht täglich. Merken Sie sich auch, dass Hunde und Katzen wesentlich weniger Ascorbat erzeugen als andere Säugetiere außer den Primaten (Säugetiere 1. Ordnung, Menschen, Affen, Halbaffen usw.) Für die Größe eines Deutschen Schäferhundes, einer Dogge, des Bernhardiners und anderer Hunde großer Rassen ist die Produktion von Ascorbat äußerst gering, verglichen mit der fast fünffachen der etwa gleichgroßen Ziege. „ Hochstress“-Situationen verlangen dem Tier viel Ascorbat ab, was eine größere Produktion dieser Substanz in der Leber notwendig macht. Einige Hunde scheinen relativ schwache Produzenten von Ascorbat zu sein. Die Unfähigkeit, größere Mengen von Ascorbat zu erzeugen, mag entweder durch einen Mangel des bei Stress operierenden „Rückfütterungsmechanismus“ hervorgerufen werden oder durch eine Trägheit des Leber-Enzym-Systems, das nicht genügend mit verstärkter Synthese von Ascorbat reagiert. Inzucht könnte die Hauptursache der teilweisen Unfähigkeit des Enzym-Systems sein, nach Art der Säugetiere normal zu reagieren. Die Produktion von hochgradigem Ascorbat während der Hochstress-Situationen ist notwendig, um die „Homeostasis“ (Aufrechterhaltung durch stabilisierende Mittel) aufrechtzuerhalten. Wenn die „Homeostasis“ nicht aufrechterhalten wird, wird der Körper oder einige seiner Organe und/oder Teile davon sehr merklich geschwächt. Ein bekanntes biochemisches Resultat einer ungenügenden Ascorbat-Synthese ist die Produktion von schlechtem und schwachem Collagen.
In einer Abhandlung über Skorbut, veröffentlicht 1753, findet man den folgenden Befund über Gelenke bei durch Skorbut verstorbenen Menschen, gemacht St.-Lewis-Hospital in Paris im Jahre 1699: „Die Bänder der Gelenke waren zerfressen und lose. Statt dass man in den Körperhöhlen der Gelenke den bekannten öligen Mucilage (Tierschleim als Gelenkflüssigkeit) vorfand, gab es dort nur eine grünliche Flüssigkeit, welche durch ätzende Beschaffenheit die Bänder zerfraß.“ So ist seit 1699 bekannt, dass Skorbut die Bänder und Gelenke sehr ungünstig beeinflusst. Zugegebenermaßen rühren die Befunde der oben angegebenen Autopsie von echtem klinischen Skorbut her, der tödlich ist. Schlittenhundeteams unter schweren Arbeitsbedingungen auf einer Expedition zum Südpol zeigten Anzeichen von gerade diesem klinischen Skorbut. Diese Anzeichen verringern sich nur, wenn die Hunde mit frischer Leber von Seelöwen gefüttert wurden, die Ascorbat enthielt. Hundeschlittenteams im mittleren Westen haben auch klinischen Skorbut gehabt, wenn Sie großen Stress-Situationen ausgesetzt waren. Obgleich der „Pre-dysplasiv“-Welpe keine Anzeichen von echtem klinischen Skorbut zeigt, ist sein Zustand mit dem Syndrom der Menschen „chronischer subklinischer Skorbut“ genannt, verwandt. Mehrere Krankheiten bei Hunden und Katzen sind mit diesem Syndrom in Verbindung gebracht worden. HD-Welpen und Collagenmangel
Nach der Trennung der „femoralen“ Kugel (Gelenkkopf) von dem „Acetabulum“ (Gelenkpfanne) beginnt ein Entzündungsprozess (Arthritis). Verschiedenartige Mengen von Narbengeweben bilden sich in dem „Acetabulum“ (Gelenkpfanne), wodurch verändert wird, dass der Kopf des Schenkels in seine normale Lage zurückkehrt. Hierdurch wird die „coxofemorale Subluxation“ (HD) hervorgerufen. Gleichzeitig verzögert die schlechte Qualität des Collagen in den „pectinealen“ Muskeln und Bändern das Wachstum und die Entwicklung (Myopathy oder Atropie). Das verhinderte Wachstum und die verminderte Entwicklung der Sehnen und Muskeln zusammen mit dem schnellen Wachstum der Schenkel ( „Femus“ ) trägt weiterhin zur Ursachenforschung dieser „Subluxation“ (Ausrenkung in den Gelenken) bei. Diese „Subluxationen“ (Ausrenkungen) entstehen durch die Befestigung des „Pectineus“- Muskels an die „iliolpectineale“ Erhöhung und an die mittleren Zweige ( Abzweigungen) der „ Linea apera“ über dem (vom Zentrum) entfernteren Ende des Schenkels. Ein wirksamer Weg zur Verhinderung von HD:
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| Die Wirkungsweise von Natrium-ascorbat basiert u.a. auf der Neubildung von Kollagen. Es ist Bestandteil von Knochen, Knorpeln, Sehnen, Gefäßwänden, Haut und Zähnen. Ferner fördert es den Stoffwechsel und stärkt das Immunsystem. Aus eigenen und den Erfahrungen von Hundehaltern, deren Hunde mit ED. OCD, ARTHROSEN und SPONDYLOSEN behaftet waren, wissen wir, dass sie durch Natrium-Ascorbat - vorausgesetzt die Diagnose stimmt - ihren Hund weitestgehend beschwerdefrei bekommen werden. Bei entzündlichen Prozessen (z.B. Arthritis) hilft Natrium-Ascorbat NICHT! Bei Arthrose gibt es Abhilfe. |

| Dr.vet.Koch über Bewegung+Ernährung Hundezeitung: HD-Was tun? | Beitrag über HD im WDR: Methylsulfonylmethan - kurz: MSM kann/soll betroffenen Hunden helfen. Infos HIER |
Rogalla-Rummel
Praxis
Bericht
über
Goldimplantation
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Ben,
September 2007
-linke
Seite-
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struppiforum Austausch zum Thema HD (und HD-Operation |
Ben,September 2008
-rechte
Seite-
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Hallo Leute,
das ist ein sehr langer Bericht, aber er ist
es wert gelesen zu werden.
Unser Mann vor Ort -K.H. Pranger- war in den
letzten Wochen sehr aktiv und
hat Ungeheuerliches zum Vorschein gebracht.
Da geht es um
- Verflechtungen des VDH mit der
Futtermittelindustrie
[Firma Waltham/Effem] und der
Bundestierärztekammer
- Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt
gegen Christa Bremer, die 3.
Präsidentin des VDH, dessen Geschäftsführer
Bernhard Meyer und dessen
ständige Rechtsanwältin Claudia Marienfeldt
wegen der Abgabe einer
falschen eidesstattlichen Versicherung und
wegen Prozessbetrugs
- Schwerpunktstaatsanwaltschaft für
Wirtschafts- und Medizinkriminalität
in Mannheim führt Verfahren gegen das aus
BTK, VDH und Waltham/Effem
bestehende Trio wegen des Verdachts des
Betrugs, des unlauteren
Wettbewerbs und der Korruption mit aktiver
und passiver Bestechung
und da geht es um
-Einladungen für Tierheimleiter zu einem
Seminar über Hunde-
und Katzenernährung - gesponsort von Effem -
Kost und Logis frei.
Und wie jedes Jahr die Gratiskarten für die
VDH-Ausstellung dazu.
[K.H. Pranger vermutet, der DTB hängt tief
mit drin.]
Seinen Glauben an die Demokratie verloren
.... schilderte uns K.H. Pranger
auch den brisanten Vorfall, wie es die
Hunde-Mafia geschafft hat ein Buch
zu verbieten, welches alle bisherigen
Vermutungen bestätigt.
Damit Sie nun nicht dumm sterben ... hier
unser Praliné:
Dieses Futter unterscheidet sich
nur durch hundespezifische,
synthetische Aroma-, Geschmacks- und
Lock-Stoffe sowie durch die
aufwendige Verpackung vom Futter für
Schlachttiere.
Allenfalls besteht
noch ein Unterschied darin, dass sich im
Futter für die Hunde zur
Täuschung der Verbraucher teilweise bis in
die Faserstrukturen zu Fleisch
und "fleischigen Brocken" imitiertes Soja
befindet. Die gentechnische
Veränderung von Soja führt zu
Lipidablagerungen in den Organen und der
Gehalt an Phyto-Östrogenen zu pathologischen
Veränderungen am Skelett:
"Frankenstein-Food"
Somit wurde nicht nur der angebliche
Erbmodus bei der HD des Hundes aus
der Nutz- und Schlachttierzucht übernommen,
sondern auch seine Ernährung.
4. Durch die starke Erhitzung der Rohstoffe
in Hochdruckwasserdampf bis zu
250 °C und die anschließende
Heißlufttrocknung werden die Kohlenhydrate
zwar aufgeschlossen, die Proteine und Fette
aber denaturiert sowie alle
natürlichen Vitamine zerstört. Ebenfalls
zerstört oder verändert werden
die für eine langfristige Gesunderhaltung
des tierischen Organismus
lebensnotwendigen sekundären Nahrungsstoffe
und bioaktiven Substanzen.
Deshalb wird dem Futter anschließend eine
standardisierte Mineralstoff-
und Vitaminvormischung zugesetzt, die in der
Regel zu hoch dosiert ist.
Die Phyto-Östrogene aber bleiben weitgehend
erhalten und greifen mit der
gleichen Wirkung im Organismus wie die
endogen gebildeten Sexualhormone
auch in den Knochenstoffwechsel ein, während
die Lipidablagerungen zu
einer Sklerose der Blutgefässe und damit zu
Hypertonie und Herz- und
Kreislauferkrankungen führen. Aufgrund
dieser Fütterungs-Methoden
entstehen beim Hund insbesondere
Überernährung, die Osteodystrophia
fibrosa, die Osteochondrose (OCD),
hormonelle Dysfunktionen sowie Vitamin
A und D3- Hypervitaminosen und in deren
Gefolge pathologische
Skelettveränderungen mit
Hüftgelenksdysplasie. Allein durch eine
Überdosierung mit Vitamin D3 in der Nahrung
und vitaminisierten
Mineralstoffpräparaten kann die
Legg-Calvé-Perthes- Erkrankung mit einer
aseptischen Femur-kopfnekrose und pilz- und
walzenförmigen Auftreibungen
entstehen und damit HD. Das meist mit einem
Appetizer versetzte
Fertigfutter führt über eine verstärkte
Nahrungsaufnahme zu einer mehr
oder weniger ausgeprägten Adipositas und
langfristig zu chronischen
Erkrankungen verschiedener Organsysteme,
insbesondere von Herz- und
Kreislauf. Die im Labor konzipierte moderne
Nutztierernährung wurde
ursächlich für die Hüftgelenksdysplasie des
Hundes. Während Kälber und
Schweine nach Erreichen eines Levels an
Größe und Gewicht innerhalb von
Monaten mit ihrem pathologisch veränderten
Skelett geschlachtet werden,
muss der Hund sich sein Leben lang auf
seinen kaputten Knochen
fortbewegen.
5. Die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie
des Hundes und seiner übrigen
Skeletterkrankungen wurde niemals
nachgewiesen. Die ersten nach der
Ätiologie der HD suchenden
Veterinärmediziner stellten verschiedene
Hypothesen auf, von denen schließlich die
polygene Vererbung den Vorzug
erhielt, weil sich mit ihr scheinbar alles
erklären ließ. Spätere Autoren
übernahmen unreflektiert und ohne kritische
Überprüfung diese Vermutungen
und schrieben nur ab. Andere schrieben für
Geld Gefälligkeitsarbeiten. Es
entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie,
dass Professor Helmut Meyer als
Ernährungswissenschaftler, Oberassistent und
Direktor in spe des Instituts
für Tierernährung an der Tierärztlichen
Hochschule Hannover im Jahre 1968
über die Vererbung der HD publizierte,
obwohl es sich nicht um sein
Fachgebiet handelte und er von der Genetik
des Hundes nichts verstand,
dafür aber bereits sehr gute geschäftliche
und finanziell einträgliche
Verbindungen zu Waltham/Effem unterhielt.
Letztlich entstand ein
ausgesprochenes Dogma über die polygene (polyfaktorielle,
multifaktorielle) Erblichkeit der
Hüftgelenksdysplasie.
6. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie
des Geschicks, dass es sich bei
der HD tatsächlich um eine multifaktorielle
Erkrankung handelt. Als
Ursachen kommen nämlich verschiedene
ernährungsbedingte Grunderkrankungen
in Betracht:
a) Rachitis (Knochenerweichung durch Ca- und
Vitamin D3-Mangel)
b) Morbus Moeller-Barlow (Skorbut durch
Vitamin C-Mangel)
c) Vitamin A+D3-Hypervitaminosen (toxische
Überdosierung)
d) Legg-Calvé-Perthes-Erkrankung (Femurkopfnekrose)
e) Genu valgum (X-Bein)
f) hormonelle Dysfunktionen
(Schilddrüsenstörung u. a.)
g) Osteochondrose-Syndrom (degenerative
Knorpelerkrankung)
h) Osteodystrophia fibrosa
(Knochendystrophie)
i) Adipositas (Fettsucht, Übergewicht)
k) Überlastung bei der Bewegung
Die diesen Grunderkrankungen zu Grunde
liegenden Stoffwechselentgleisungen
mit alimentär/hormonellen Dys-Funktionen
führen mithin zu Dys-Plasien am
gesamten Skelett des Hundes und reichen von
ganz leichten und vielfach
klinisch unerkannt bleiben- den
Verlaufsformen bis zu schweren
Deformationen. Da am Hüftgelenk die
dynamischen und statischen Kräfte der
Bewegung am stärksten sind, kommt es hier
zwangsläufig zuerst zu
Verformungen bzw. Dysplasien. Eine Dysplasie
kann aber auch an allen
anderen Gelenken auftreten und man würde sie
in mehr oder weniger schwerer
Form bei allen Hunden mit HD finden, wenn
man nicht nur die Hüftgelenke
röntgen würde. Bei einem großen Teil der
Fälle von Hüftgelenksdysplasie
liegt auch gleichzeitig eine Dysplasie des
Schulter-, Ellenbogen und
Kniegelenks vor.
7. Bei der Ätiologie und Pathogenese der
Hüftgelenksdysplasie hat deshalb
nur der Begriff der Faktorenkrankheit
Bestand, allerdings ohne den Faktor
Gene. Demnach ist die Hüftgelenksdysplasie
als Komplikation einer
Stoffwechselerkrankung im Welpen- und
Junghundalter und als Symptom einer
generalisierten, alimentär/hormonellen
Erkrankung des Skeletts anzusehen
und keineswegs als erblich bedingte
isolierte Anomalie von Acetabulum und
Femur.
8. Die multinationalen Konzerne Nestlé (Bonzo,
Friskies, Matzinger),
Colgate-Palmolive (Hill's Science Diet),
Procter & Gamble (Iams,
Eukanuba), Heinz (Recipe)) und insbesondere
Mars mit den
Tochtergesellschaften Waltham und Effem (Schappi,
Pedigree Pal, Advance,
Frolic) beherrschen den
Multi-Milliarden-Dollar Weltmarkt für
industrielles Hunde- und Katzenfutter und
darin 90% des europäischen
Marktes . Daneben haben Ralston Purina (Pro
Plan, Purina, Latz) und Royal
Canin (Selection, Size mini-medium-maxi)
eine gewisse Bedeutung. Effem ist
in Deutschland Marktführer mit einem
Marktanteil von 75-80% bei einem
Markt von 3,5 Milliarden Deutschen Mark und
erwirtschaftet bei einem
Umsatz von etwa 2 Milliarden nahezu 1
Milliarde Profit. Hinter den meisten
der vielen kleinen Hersteller stecken zudem
diese großen Unternehmen.
9. Diese Firmen verfügen über nahezu
unbegrenzte Mittel für die Werbung.
In den westlichen Ländern stehen jährlich
um- und zusammengerechnet über
10 Milliarden DM = 10.000 Millionen in den
Werbeetats für die
Hundefutterwerbung zur Verfügung. Allein in
der Bundesrepublik setzt der
Mars-Konzern mit Waltham und Effem nahezu ½
Milliarde = 500 Millionen DM
jährlich zur Pflege der öffentlichen und
nicht öffentlichen Landschaft
ein. Die Gelder werden zunächst für Plakat-
und Anzeigenwerbung, für
Fernsehspots sowie für die bezahlten Public
Relations Artikel in Zeitungen
und Zeitschriften eingesetzt. Die
kynologische Yellow Press ist vollkommen
in der Hand der Industrie für Tiernahrung
und kann und darf nur das
veröffentlichen, was im Interesse ihrer
Auftraggeber liegt. Kynologische
Vereine und Verbände mit ihren Funktionären
genießen erhebliche
finanzielle Zuwendungen. Der VDH und seine
Vorstandsmitglieder sind
jährlich Nutznießer in Millionenhöhe und
damit völlig abhängig und korrupt
geworden. Während alle diese Gelder gezahlt
werden, um Personen und
Stimmen zu kaufen, fließen Schweigegelder an
die Parteien, an
Institutionen und an die Justiz.
10. Aber auch die Tierärzteschaft ist
inzwischen fest an diese
multinationalen Konzerne gebunden. Dem
gegenseitigen Filz verdanken
zahlreiche Tierärzte Arbeit und Brot. Von
den 20.000 praktizierenden
Tierärzten in der Bundesrepublik sind
ohnehin ca. 20-25% arbeitslos und
weitere 20-25% müssten ihre Praxen
schließen, wenn ihnen nicht die
durchschnittlich DM 40.000-50.000 jährlich
aus dem Verkauf von Diätfutter
und dem Röntgensystem des Verbandes für das
Deutsche Hundewesen zur
Deckung der Praxisunkosten (Miete, Personal)
zur Verfügung stehen würden.
Erhebliche Mittel in bar und Naturalien
gehen an Studenten der
Veterinärmedizin, an med.-technisches
Hilfspersonal und an die Tierärzte
selbst. Die meinungsbildenden Tierärzte bzw.
Ernährungswissenschaftler an
den Instituten für Tierernährung sind fast
alle geschmiert und reisen auf
Kosten der einzelnen Firmen um die ganze
Welt. Sie empfehlen mithin aus
Eigennutz diese Produkte und erzählen den
Hundehaltern nur von den
Vorteilen des industriellen Hundefutters,
während sie zu den Nachteilen
schweigen. Da die gesamten Werbeetats über
die Umsätze und damit über die
Verkaufspreise der einzelnen Marken
finanziert werden, bezahlen die
Verbraucher und Hundehalter die
Gehirnwäsche, der sie fortwährend
unterzogen werden, noch aus der eigenen
Tasche und bedenken dabei nicht,
dass die keineswegs so optimierten Produkte
auch noch wesentlich
überteuert sind. In den anderen Ländern
liegen gleiche oder ähnliche
Verhältnisse vor.
11. Die vorstehend aufgeführten Unternehmen
- insbesondere jedoch Waltham/
Effem - initiierten das Dogma von der
Erblichkeit der Skeletterkrankungen
des Hundes zur Kaschierung der methodischen
Fehler der industriellen
Tiernahrung und hielten es über drei
Jahrzehnte aufrecht. Fast alle
maßgeblichen Veterinäre, die sich in den
USA, England und Deutschland mit
der HD befassen oder befasst haben,
erhielten irgendwann Zuwendungen von
Waltham/Effem, Ralston Purina oder den
anderen. Das Kalkül und die
Marketingstrategien benötigen nicht den
gesunden, sondern den kranken
Hund. Die Erkrankungen der verschiedenen
Organsysteme infolge der
Fehlernährung gaben den Anstoß zur
Innovation des Marktes mit den
zahlreichen Diät-Produkten, die über den
Tierarzt vertrieben werden und
dem von den Herstellern nicht nur die
jeweiligen Marken frei Haus
geliefert werden, sondern auch die für ihren
Einsatz erforderlichen
kranken Hunde. Industrie und Tierärzteschaft
unterhalten in den westlichen
Ländern in einem durch und durch korrupten
System eine weiße Kragen- und
Kittel-Kriminalität mit dem größten Betrug
in der Geschichte der
Veterinärmedizin, einer ausgesprochenen
Chronique scandaleuse.
12. Die Fehlernährung des Hundes und das
Dogma über die Erblichkeit seiner
Hüftgelenksdysplasie stellen zunächst einen
doppelten Irrtum und in
Anbetracht des von der Industrie für
Tiernahrung und den besonders in USA,
England und Deutschland in ihren Diensten
stehenden Professoren und
Professorinnen an den
veterinär-medizinischen Fakultäten der
Universitäten
bei der Gesundheit des Hundes geschaffenen
und über vier Jahrzehnte
unterhaltenen Desasters den
Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin dar:
Millionen Hunde in aller Welt wurden nämlich
in diesem Zeitraum krank- und
zu Tode gefüttert. Durch eine Reform der
Hundeernährung mit einer
Verbesserung der Qualität und Beseitigung
der methodischen Fehler bei der
Herstellung ließe sich in wenigen Jahren die
Morbidität bzw.
Erkrankungsrate der zahlreichen
ernährungsbedingten Erkrankungen des
Hundes signifikant senken. Insbesondere
könnten die Skelett-Erkrankungen
mit der Hüftgelenksdysplasie zumindest
erheblich reduziert werden."
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der Vervielfältigung auf anderen Wegen und
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nur auszugsweiser Verwertung
vorbehalten. Die Urheberrechte liegen bei Transanimal und Klaus Dieter
Kammerer.
Fassung vom 20.09. 2000
www.transanimal.de
>>
(Anmerkung: Die
Webseite von Transanimal wird immer wieder "zerschossen", und auch
Links dorthin funktionieren selten lange, deshalb hoffe ich, dass
der Artikel hier zum Nachlesen und Nachdenken beiträgt.)
Ich habe im
Übrigen noch eine 13te These für Sie, aus eigener Feder:
Frühkastrationen, die den gesamten Stoffwechsel des Hundes
aus der Bahn werfen, öffnen der HD ebenfalls die Tür, -und nicht
nur der HD!! Informieren Sie sich "spaßeshalber" über das
Klinefelter Syndrom, und erfahren Sie, was Testosteron alles
kann und wofür es so dringend gebraucht wird. Und was dem Körper
für Schäden entstehen, wenn man die Testosteronzufuhr
unterbindet!
Sie
können das Erfahrene auf den Hundeorganismus übertragen,
problemlos, lassen Sie sich nichts Gegenteiliges erzählen. Schon
gar nicht von den Tierärzten, die Ihnen (oftmals nur um einer
"besseren" Leinenführigkeit willen!!! -was im Übrigen völliger
Quatsch ist) 200€ abknöpfen. Der Hundeorganismus, respektive der
Stoffwechsel, ist dem menschlichen sehr ähnlich, sonst hätte man
Hunde nicht für die Erforschung des Hungerstoffwechsels und der
Zuckerkrankheit (z.B.) zigtausendfach gebraucht/missbraucht.
N.S.
Ich spreche nicht von Streunerkatzen oder medizinisch
unerlässlichen OP`s.
Aber
dass es einfach Usus geworden ist, sich mitten im Wachstum
befindliche, Tiere diesem schweren Eingriff zu unterziehen, ist
unsäglich.
Lesen Sie bei Interesse auch -unsere
Fehler-.
weitere
wirklich wichtige Adressen
auf dieser Seite, die ich in langer Kleinarbeit gesammelt habe: