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unsere Fehler
Paulchen
war ein äußerst lebhafter, und vor allem sehr dominanter Welpe.
Unser
erster Tierarzt sprach von einem typischen Alpha-Rüden, der nur mit
starker und strenger Hand erzogen werden könnte. Er riet uns zu einer
frühen Kastration, die wir dann auf seine Empfehlung hin
im Alter von
sieben Monaten durchführen ließen.
Damit
sollte erreicht werden, dass wir mit Paulchen einen "erziehbaren" Hund
bekämen.
Nun gut,
wir haben das seinerzeit geglaubt - wie man seinem Tierarzt halt (zu
Anfang) glaubt.
Wer sollte
mehr Ahnung haben als er?
Nachdem
unser Hund, in seinen nicht einmal drei Lebensjahren, schon so viel
mitgemacht hat -
und wir langsam einen roten Faden in seiner
Leidensgeschichte erkennen können,
möchten wir auf folgende Gedanken
aufmerksam machen:
(Die Verlinkungen führen Sie
zum jeweiligen Verfasser- und zu weiteren Informationen)
FrühkastrationenKönnen zu Entkalkungen (Osteoporose) im Alter führen (war bei uns vor 8-5 Jahren Mode, jetzt haben wir die Demineralisierungs-Probleme bei diesen Hündinnen). Hormonelle Dysbalance/ Haarausfall/ Teddyfell: sind ein Zeichen dafür, dass das Zusammenspiel der Hormon produzierenden Drüsen massiv gestört ist, was in der Folge meist zu Insuffizienzen diverser Drüsen, u.a. der Schilddrüse, führt. http://www.voncramm.de/praxiscramm/Seite/kastration.htm Frühkastrierte Hunde beider Geschlechter haben einen verzögerten Epiphysenschluss um 3-4 Monate. Diese verzögerte Schließung der Wachstumsfugen wird im Zusammenhang mit der Neigung zu Verletzungen und Fehlbildungen diskutiert. Weiter sind größere Anfälligkeit für Skelettkrankheiten und längere Röhrenknochen bei früh kastrierten Tieren beobachtet worden. Bei Rottweilern wird auch Knochenkrebs diskutiert. Rüden sind von den gesundheitlichen Folgen bei der Skelettentwicklung häufiger betroffen als Hündinnen. Allerdings werden Rüden nicht so häufig früh kastriert wie Hündinnen. Bei frühkastrierten Tieren kann es zu einer Unterentwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale kommen. Daher erscheint es nicht sinnvoll, bei Hunden zur Frühkastration zu raten.
Was den
vermehrten Hunger und die Gewichtszunahme nach einer Kastration betrifft,
haben die Studien gezeigt, dass nahezu die Hälfte der kastrierten Hunde
mehr Hunger entwickeln. Ein reduzierte Fütterung wirkt einer
Gewichtszunahme entgegen. Jedoch kommt es häufig, trotz reduzierter
Fütterung, zu einer Gewichtszunahme. Hier ist der direkte Einfluss der
veränderten hormonellen Situation auf das Stoffwechselgeschehen
denkbar. Dafür spricht die Erfahrung mit vielen Hundehaltern, die ihre
kastrierten Hunde sogar reduziert füttern und deren Hunde dennoch an
Gewicht zunehmen. aus: http://www.homoeotherapie.de/tiergesundheit/kastration/kastration.htmlErnährung Auszug: Wenn Professor Klaus Dämmrich vom Institut für Veterinär-Pathologie der Freien Universität Berlin schon vor einiger Zeit geäußert hat, dass die Skeletterkrankungen des Hundes seit den 60er Jahren mit den ständig steigenden Umsätzen der industriellen Hundenahrung korrelieren, traf er den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Diese Tendenz hielt nämlich unvermindert bis in unsere Zeit an.Die Skeletterkrankungen mit der Hüftgelenksdysplasie des Hundes sind alimentär bedingte Zivilisationserkrankungen, die eben deswegen und trotz geschlossener Zuchtbücher bei nahezu allen Rassen auftreten. Der auf Genügsamkeit und gelegentlichen Hunger eingestellte Organismus des Hundes ist zunächst quantitativ überfüttert und dann weist die Hundenahrung teilweise erhebliche qualitative Mängel und methodische Fehler auf. An dieser Stelle ist die Ernährung des Hundes nach alter Vater Sitte unter Berücksichtigung moderner, ernährungsphysiologischer Kriterien angesagt. aus: http://www.transanimal-online.de Ernährung Den wenigsten Hundebesitzern dürfte klar sein, was alles für “leckere” Sachen in diesen Futtersäcken sind. Von den Chemikalien, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wissen schon viele, und es gibt inzwischen auch zahlreiche Marken, die angeblich ohne diese Schadstoffe auskommen. Wie ihr Futter trotzdem mindestens ein Jahr haltbar sein kann, erklären sie nicht. Fakt ist, dass die Hundefutterhersteller ihre Grundsubstanzen so einkaufen, dass die Konservierungsstoffe schon enthalten sind. Deshalb brauchen sie bei ihrer eigenen Produktion keine Zusatzstoffe mehr hinzufügen und sie auch nicht zu deklarieren. Anders ausgedrückt: Wenn auf einem Hundefuttersack steht "keine Zusatzstoffe", dann heißt das nur, dass der Hersteller bei seiner Verarbeitung keine Zusatzstoffe hinzugefügt hat; er darf das also auch dann, wenn er Vorprodukte, also Tier- und Getreidemehle, mit Konservierungsstoffen verwendet.Im folgenden einige Tierkörperteile, die auch in den besseren Hundefutterprodukten enthalten sind: Hühner: Füße, Schnabel, Federn, Kot; Rinder: Blut, Fell, Hufe, Hoden, Kot, Urin; dazu der Abfall von Getreidemühlen und Gemüseverarbeitungsfabriken. Füße, Hufe, Schnäbel, Federn usw. enthalten hohe Mengen an Stickstoff, der bei der Rohproteinberechnung als Protein-Stickstoff (eigentlich stammt er ja aus dem Horn von Schnabel und Krallen und nicht aus einem Protein) in die Analyse eingeht und so den Rohproteinwert des Futtermittels erhöht, jedoch vom Hund nur schwer verdaut und kaum verwertet werden kann. Alle Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil (60 - 90 Prozent) aus Getreide, was man in der Analyse umgeht, indem man die Getreidesorten einzeln auflistet. So ist es möglich, Fleischmehl als erste Zutat aufzuführen, obwohl zusammengerechnet die Hauptzutat gemischtes Getreide ist. Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren werden zerstört, verändert oder beschädigt durch die Erhitzung im Herstellungsverfahren, viele Narkosemittel und Medikamente jedoch nicht. Auf diese Substanzen wird das Futter aber nicht untersucht. Schon mal überlegt, wo die Kadaver vieler unserer verstorbenen Lieblinge landen? Antwort: Knochen- und Fleischmehl! Auch benutzen die Fertigfutterhersteller gerne Bezeichnungen wie" Zellulose", was meist einfach eine unverdächtig klingende Bezeichnung für Sägemehl ist. Oder anders ausgedrückt kein geeignetes Hundefuttermittel. aus www.barfers.deFutterinhaltsstoffe im Fertigfutter..und alles, was für den menschlichen Verzehr überhaupt nicht in Frage kommt...Weiterhin werden, und das belegen Tests, eingeschläferte Haustiere, Tiere aus Labors...abgelaufenen Lebensmittel zusammenge-pantscht, gemahlen, ultrahocherhitzt, eingefärbt, geschmacklich aufgepeppt und zu hohen Preisen als Premiumfutter verkauft..Tierische Nebenprodukte: Schalen, verdorbenes Gemüse, Erdnußhülsen..aus Supermärkten mit Einschweißfolie... aus: http://www.dergruenehund.de hier noch eine interessante futterfibel von Fachleuten Das eine oder andere möchte ich noch dazu anmerken: Meine ersten beiden Schäferhunde (die ich als junge Frau hatte) haben zu Lebzeiten hauptsächlich Dosenfutter bekommen - und wurden ohne große Probleme 12-13 Jahre alt. Nur, heute erinnere ich mich, dass eben diese Rasse (zu meiner Kinderzeit) durchschnittlich einige Jahre älter wurde. Es gibt reichlich Beispiele und Gegenbeispiele, ganz klar... ABER eines ist sicher unbestritten: Die Lebenserwartung der Hunde hat sich allgemein eher verringert als verlängert - ganz im Gegensatz zu den Tierarztkosten. Hunde haben "früher" Schlachter-"Abfälle" bekommen -und was halt übrig war. Meine Großeltern, nicht einmal meine Eltern, wären auch nur auf die Idee gekommen, ihre Tiere aus Dosen oder Tüten zu ernähren - und Tierärzte besuchte man bestenfalls für eine Tollwutimpfung. Mein spätes Fazit heute: Wenn trotz fortschreitender (positiver) wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung Krankheiten (vielfach ernährungsbedingt!) und Kosten zunehmen - ist kritisches Nachfragen und Denken angezeigt. ALLES, was, wo und bei wem ich bisher nachgelesen und nachgefragt habe - lässt mir die Haare zu Berge stehen. Paulchen sieht Dosenfutter nur noch im Fernsehen - und Trockenfutter bestenfalls im Urlaub (falls wir keine Ferienwohnung haben). Ich taste mich seit wenigen Wochen (April 2007) an eine vernünftige Ernährung für Paulchen heran.... aber eins steht jetzt schon fest: Er hat Fressen immer schon als Hobby betrieben - aber nun?? Er weiß ganz genau, wann ich für ihn in die Küche gehe....und er wartet, bis ich fertig bin (oder der Reis gar....und wieder kalt)...und wenn es arg zu lange dauert, werde ich "angewufft" - und das gab es noch nie!! ( Er haart kaum noch -- stinkt kaum noch -- sein Fell glänzt wieder -- er hat abgenommen -- 1a Verdauung! ) Pauls Ernährung heute Nachsatz September 2008: Die Auswertung von Paulchens letztem Blutbild wurde mir als gut bis beispielhaft "bescheinigt". Mein Gewissen ist beruhigt: ich kann und darf meine Art der Ernährung weiterempfehlen. Mit ein wenig Nachdenken, einer Portion gesundem Menschenverstand also - und einer Handvoll Faustregeln, ist es mir tatsächlich gelungen, Paulchens Gewicht nahezu ideal zu halten, ihm futtertechnisch viel Freude zu bereiten, und, was ich für wesentlich erachte, seinen Kalzium-Phosphor Haushalt auszubalancieren, seiner Zahngesundheit zuzuarbeiten und für eine überschaubare, problemlose Verdauung zu sorgen.
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